Klinikum Stuttgart

Unternehmenskommunikation

Bei einer Impfaktion des Klinikums Stuttgart und der Gemeinde Dettingen unter Teck werden am heutigen Freitag und am morgigen Samstag jeweils 500 über 80-jähige Personen aus dem Lenninger Tal geimpft. Insgesamt 30 Mitarbeiter aus dem Impfzentrum des Klinikums Stuttgart sind im Einsatz, um die Impfungen durchzuführen.

Die lokale Impfaktion des Klinikums Stuttgart im Lenninger Tal erfolgt in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort und dem Sozialministerium Baden-Württemberg. Der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha kann sich ähnliche Aktionen auch in vielen anderen Gebieten Baden-Württembergs vorstellen: „Die Mobilen Impfteams sind bald mit den Erst- und Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen durch. Das ist ein Riesenerfolg. Wir wollen die tolle Arbeit und die bewährte Struktur der Mobilen Impfteams natürlich weiterhin nutzen. Solche vorbildhaften lokalen Impfaktionen bringen den Impfstoff in die Fläche zu den älteren, mit höchster Priorität impfberechtigten und oft in ihrer Mobilität sehr eingeschränkten Menschen. Das kann ich mir auch gut in Regionen wie dem Schwarzwald vorstellen.“

Das Klinikum Stuttgart hat bereits allen Alten-und Pflegeheimen in seinem Verantwortungsbereich eine Erstimpfung angeboten. Da noch nicht in allen Heimen eine Zweitimpfung durchgeführt werden kann, gab es kurze Vakanzen bei den Mobilen Impfteams, erklärt Prof. Jan Steffen Jürgensen, medizinischer Vorstand im Klinikum Stuttgart: „Unsere bis zu neun Mobilen Impfteams sind seit zwei Monaten im Einsatz und haben in dieser Zeit 20.000 Impfungen in Alten-und Pflegeheimen durchgeführt. Wir wollen die aktuellen Möglichkeiten nutzen und die Impfung vor Ort Menschen anbieten, die zwar noch zu Hause wohnen, aber nicht in die teilweise weit entfernten Impfzentren kommen können. Ich freue mich über die sehr große Impfbereitschaft dieser Bevölkerungsgruppe, die uns im Kampf gegen die Pandemie einen wichtigen Schritt voranbringt.“

Die lokale Impfaktion in Dettingen unter Teck ist ein Pilotprojekt, welches durch das Klinikum Stuttgart im Auftrag des Sozialministeriums evaluiert wird. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort ist sehr eng. So wurde die Bekanntmachung und die Terminvergabe ebenso vor Ort organisiert wie Ausstattung der Räumlichkeiten und ein Fahrservice für die Bevölkerung. Vor Ort sind vom Impfzentrum des Klinikums Stuttgart ca. 30 Personen im Einsatz, insbesondere Ärzte, Rettungssanitäter, Pflegepersonal, MTAs und weitere Helfer. Ein Termin für die Zweitimpfung in wenigen Wochen ist bereits terminiert.

Klinikum Stuttgart
Das Klinikum Stuttgart umfasst das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und Deutschlands größte Kinderklinik, das Olgahospital. 7.000 Mitarbeitende, darunter 2.700 Pflegekräfte und über 1.000 Ärztinnen und Ärzte, versorgen jährlich rund 90.000 Patienten stationär und mehr als 600.000 ambulant, einschließlich 100.000 Notfällen. Über 3.600 Geburten und mehr als 53.000 Operationen werden jedes Jahr im Klinikum Stuttgart betreut.
In der Pandemie nimmt das Klinikum Stuttgart eine herausgehobene Rolle ein. Die Intensivkapazität wurde stark ausgebaut, eine Notfallreservekapazität geschaffen, Testkapazitäten auf- und ausgebaut mit bisher weit über 200.000 PCR-Analysen und Antigenschnelltests. Quarantänebereiche wurden ertüchtigt, Intensivstationen hygienisch isoliert, Fieberambulanzen früh etabliert und Leistungen des Corona-Mobils und großer externer Abstrichstellen, beispielsweise auf dem Wasen, dauerhaft unterstützt. Seit dem 27. Dezember 2020 betreibt das Klinikum Stuttgart eines der größten Impfzentren im Land, in dem seither täglich über 1000 Menschen gegen SARS-CoV2 immunisiert wurden.

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Web: www.klinikum-stuttgart.de

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Ein Mitarbeiter eines Mobilen Impfteams des Klinikum Stuttgart bei der Impfung in Dettingen u.T.

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Das Lokale Impfzentrum in der Schlossberghalle Dettingen u.T.

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