Unterstützung für den Innenausbau der erweiterten Früh- und Neugeborenen- Intensivstation Gelnhausen

Die Zukunftsfähigkeit der Kinderklinik an den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen unterstützen und ihren Ausbau fördern – so lautet das Ziel des Vereins Barbarossakinder seit seiner Gründung. Zahlreiche Groß- und Kleinspenden kamen seitdem der Klinik zu Gute, dank des außerordentlichen Engagements der Vereinsmitglieder, aber auch zahlreicher Firmen, Institutionen und Einzelpersonen der gesamten Region. So konnte der Förderverein auch in diesem Jahr sein Spendenziel erreichen und übergab 50.000 Euro zugunsten der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation.

Bereits im Jahr 2016 trugen die Barbarossakinder durch eine Großspende maßgeblich dazu bei, die Räumlichkeiten im 5. Stock des Gelnhäuser Krankenhauses kind- und familiengerecht zu gestalten – damals ging es um den Innenausbau der erweiterten Kinderklinik. Das Ergebnis: eine angenehme, farbenfrohe Atmosphäre auf der neuen Station und in der Kinder-Notaufnahme. „Viele Kinder und ihre Eltern empfinden den Aufenthalt in unserer Klinik seitdem als angenehmer“, so Dr. Hans-Ulrich Rhodius, Chefarzt der Kinderklinik, auch mit Blick auf das familienfreundliche Mobiliar sowie die kindgerechten Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Umso erfreuter war das Team über das diesjährige Spendenziel: die Unterstützung des Innenausbaus der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation. Auf dieser Station erhalten Babys, die zu früh oder krank auf die Welt kommen, eine professionelle Behandlung und Pflege. Die Räumlichkeiten werden aktuell umgebaut und nach modernsten Gesichtspunkten erweitert. Dadurch wird sich die Intensivstation für die kleinsten Patienten flächenmäßig nahezu verdoppeln: Wo vorher 184 Quadratmeter vorhanden waren, stehen dann 352 Quadratmeter zur Verfügung. Noch bis Ende des kommenden Jahres werden die Bauarbeiten andauern, doch ein Großteil konnte schon fertiggestellt werden. „Etliche Verbesserungen für die Kinder und ihre Eltern sind bereits spürbar“, wie Dr. Manuel Wilhelm, Oberarzt der Kinderklinik und leitender Neonatologe am Perinatalzentrum, erläutert. „Wir freuen uns, unseren Teil zu diesem äußerst wichtigen Projekt zusteuern zu können“, so Bettina Büdel, erste Vorsitzende, und Christine Jessl, ehrenamtliche Geschäftsführerin der Barbarossakinder: „Im Laufe der letzten Monate erreichten uns Spenden in unterschiedlicher Höhe, für die wir gleichermaßen dankbar sind. Ohne den Zuspruch und die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

Sowohl Landrat Thorsten Stolz, zugleich Aufsichtsratsratsvorsitzender der Main-Kinzig-Kliniken als auch das Klinikteam zeigten sich tief beeindruckt von dem breiten Engagement des Vereins, der Kreativität der Spender sowie der Vielfältigkeit der Ideen, die zu dieser enormen Zuwendungshöhe führten. „Der ehrenamtliche Einsatz ist vorbildhaft und ermöglicht den Kleinsten unserer Region einen noch besseren Start ins Leben. Dies verdient in hohem Maße Dank und Anerkennung für jeden, der zu dieser beachtlichen Summe beigetragen hat“, erklärte Stolz. Auch der Kreis fördert die Baumaßnahmen mit einer Million Euro. „Dem Main-Kinzig-Kreis als Träger der Kliniken ist dies eine absolute Herzensangelegenheit“ betont der Landrat. Umso erfreulicher sei es, dass auch die Bevölkerung durch eine Vielzahl von Spenden die Bedeutung des Projekts unterstrich.

Ole Schön, Beauftragter für Finanzen bei den Barbarossakindern, machte deutlich: „Seit jeher setzen wir uns gemeinsam hier vor Ort dafür ein, Investitionen zu tätigen, die eine bestmögliche medizinisch-pflegerische Versorgung der Kinder unterstützen“. In enger Abstimmung mit der Klinikleitung werde nun entschieden, wie dies in Bezug auf das Großprojekt Früh- und Neugeborenen-Intensivstation konkret umgesetzt werden könne. Im Namen des gesamten Teams der Kinderklinik bedankte sich Chefarzt Dr. Hans-Ulrich Rhodius bereits jetzt sehr herzlich. „Die Vorfreude auf die erweiterte Station steigt dadurch nochmals an. Es ist kaum in Worten auszudrücken, wie dankbar wir sind und wie stolz es uns alle macht, die Barbarossakinder an unserer Seite zu haben.“

Bereits heute nimmt der Förderverein das nächste Spendenziel in den Blick. So soll im kommenden Jahr die Neugestaltung der Dachterrassen der Kinderklinik unterstützt werden. Diese geben jungen Patienten und ihren Eltern die Möglichkeit, sich an der frischen Luft aufzuhalten, ohne die Kinderstation verlassen zu müssen. Entstehen sollen Bereiche, die den Genesungsprozess unterstützen, indem sie den Kindern ein anregendes Spielerlebnis ermöglichen und ihnen sowie ihren Eltern etwas Abwechslung und Erholung vom Krankenhausalltag bieten. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite www.barbarossakinder.de. Regina Günther, Beauftragte für Kommunikation bei den Barbarossakindern, betont: „Wie schon beim Spendenziel für den Ausbau der Neugeborenen-Intensivstation, gibt es dort auch jetzt wieder ein Spendenbarometer. An diesem lässt sich der aktuelle Spendenstand jederzeit ablesen.“ Denn es sei dem Vereinsvorstand ein wichtiges Anliegen, jederzeit transparent über seine Projekte zu informieren.

 

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Die Barbarossakinder übergeben den Spendenscheck über 50.000 Euro.
l. n. r.: Ole Schön, Beauftragter für Finanzen der Barbarossakinder; Bettina Büdel, erste Vorsitzende der Barbarossakinder, Dr. Hans-Ulrich-Rhodius, Chefarzt der Kinderklinik an den Main-Kinzig-Kliniken; Regina Günther, Beauftragte für Kommunikation der Barbarossakinder; Christine Jessl, Ehrenamtliche Geschäftsführerin der Barbarossakinder.