Rotenburg, 15. März 2021 – Die Corona-Pandemie lässt den ein oder anderen Patienten zögern. Doch im Ernstfall muss der Besuch beim Arzt, das Rufen des Notarztes und der Krankenhausaufenthalt stattfinden. Ansonsten gefährden Betroffene aus falscher Vorsicht die eigene Gesundheit. Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg weist darauf hin, dass Schnelltests und ein hoher Impfgrad der Beschäftigten größtmögliche Sicherheit gewährleisten.

 Dringende und medizinisch sinnvolle Krankenhausaufenthalte sollten daher auf keinen Fall verschoben oder abgesagt werden, damit schwerere Krankheitsverläufe möglichst verhindert werden können. Durch eine stringente Schnellteststrategie und durch Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen soll für größtmögliche Patientensicherheit im Diakonieklinikum gesorgt werden. Das gilt für die Arbeitsabläufe bei der Diagnostik und allen Therapien. „Falsche Vorsicht kann unnötigerweise die eigene Gesundheit, den Genesungsverlauf und im schlimmsten Fall sogar das eigene Leben gefährden“, mahnt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. med. Reinhard Kiefer. „Alle Mitarbeitenden wissen um die besondere hygienische und emotionale Situation in der Corona-Pandemie“, versichert der Pressesprecher, Pastor Lars Wißmann. Mit all diesen Maßnahmen sollte der Nutzen einer notwendigen gesundheitlichen Maßnahme wie etwa einer Operation das nur sehr geringe Risiko einer Corona-Infektion im Krankenhaus deutlich überwiegen, zumal Infektionsrisiken auch in allen anderen Lebensbereichen mit Kontakt zu anderen Menschen bestehen. Wahrscheinlich ist der Aufenthalt im Krankenhaus sogar sicherer als an manch anderen Orten, so Pastor Wißmann.

Ferner weist der Geschäftsführer Detlef Brünger darauf hin, dass inzwischen bereits weit mehr als 1.200 Mitarbeitende des Diakonieklinikums aus Medizin und Pflege eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben. „Die patientennahen Tätigkeiten sind damit zusätzlich abgesichert“, so Brünger. Damit soll auch einer Corona-Ausbreitung in der eigenen Mitarbeiterschaft vorgebeugt werden, die die Betriebsabläufe schwierig gestalten würde.

Dankbar sind die Pflegenden und die Ärzte den Patienten und Angehörigen, die den erforderlichen Hygienemaßnahmen verständnisvoll gegenüberstehen. „Da wird den Patienten und Mitarbeitenden, die jeden Tag und jede Nacht im Krankenhaus sind, viel abverlangt“, anerkennt Wißmann das Miteinander im Diakonieklinikum.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.diako-online.de

 

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 185.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrumsind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Diakonieklinikum gehören außerdem Ausbildungsstätten, ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen.

 Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.

 Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de