Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH

Zum Welt Adipositastag 2021 informiert das Klinikum Mutterhaus über sein zertifiziertes Zentrum

Jedes Jahr am 4. März findet der Welt Adipositastag statt. Dieser Tag dient dazu, darüber aufzuklären, dass Adipositas – die krankhafte Fettleibigkeit – eine chronische Erkrankung ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Adipositas bereits 2008 als Krankheit deklariert. „Dennoch erfahren übergewichtige Menschen oftmals eine Stigmatisierung“, weiß Prof. Dr. med. Dorothee Decker, Leiterin des Trierer Adipositaszentrums. „Wir nutzen diesen Tag gerne, um die breite Bevölkerung über die Krankheit Adipositas zu informieren und für Solidarität mit den Betroffenen zu werben.“ Auch die Kampagne „Dick und Du“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas (BAG) hilft dabei mit. In der Region gibt es Selbsthilfegruppen in Trier, Wittlich und Bernkastel-Kues und Bitburg.

Die primäre Behandlung der Adipositas besteht in einer konservativen multimodalen Therapie. Hierzu gehören Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und eine psychologische Betreuung. „Leider werden hier deutschlandweit nur wenige Konzepte angeboten und von den Krankenkassen finanziert“, erlebt Dorothee Decker immer wieder. „Es ist wichtig, dass die Betroffenen einen Zugang zu diesem multimodalen Behandlungsansatz erhalten. Bringt die konsequente konservative Therapie keinen Erfolg, so ist bei entsprechenden Adipositas-assoziierten Begleiterkrankungen eine operative Behandlung der krankhaften Adipositas medizinisch notwendig.“ Aus vielen wissenschaftlichen Studien sei bekannt, dass die operative Therapie für viele Patienten, der einzige definitive Therapieansatz ist.

Hintergrund
Über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschlands ist krankhaft übergewichtig, ähnliche Werte gibt es in allen anderen europäischen und nordamerikanischen Ländern. Betroffene leiden unter schweren Folgeerkrankungen – und unter extremen psychischen Belastungen durch alltägliche Stigmatisierung und Diskriminierung.

Auch wenn Fettleibigkeit von der WHO offiziell als chronische Krankheit anerkannt wurde – in großen Teilen der Gesellschaft wird sie nach wie vor als Charakterschwäche gesehen. Mit „Dick und DU“ startet die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas (BAG) daher eine nachdenklich machende Kampagne zum Thema Adipositas. „Dick und DU“ basiert auf dem Mut und der Offenheit von Betroffenen. Mit ihren entwaffnend ehrlichen, ganz persönlichen Geschichten und Porträts setzen sie ein deutliches Zeichen: Für mehr Verständnis und Toleranz.

 

Linktipps

Das Trierer Adipositaszentrum im Internet
Die Selbsthilfegruppen der Region im Internet
Die Kampagne „Dick und DU“ im Internet

  

„Was ich mir von der Gesellschaft wünsche? Nur eines – akzeptiert zu werden.“ Die 31-jährige Laura Mustapha unterstützt die Kampagne „Dick und DU“. Die innovative, deutschlandweite Kampagne der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas (BAG) setzt mit Plakaten und Social-Media-Beiträgen ein deutliches Zeichen für mehr Verständnis und Toleranz. Foto: Uwe Ernst, Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas (BAG) 

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Bettina Leuchtenberg M.A.
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