Betreuung über den Aufenthalt im Klinikum hinaus

Unterstützung für zuhause: Sozialmedizinische Nachsorge erhält Auto von Firma Kraft/Orthomed

Für Fahrten zu jungen Patient*innen: Die Sozialmedizinische Nachsorge im Klinikum Dortmund hat von dem Unternehmensverbund Kraft/Orthomed ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt bekommen. Das kann das Team ab jetzt für die Besuche bei den Kindern und ihren Familien nutzen, die auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus Unterstützung benötigen. Ihnen steht die Nachsorge zur Seite: So werden die Eltern bspw. bei der medizinischen Versorgung ihrer Kinder angeleitet oder sie bekommen Hilfe bei Antragstellungen. Damit wird nicht nur der Übergang von der Klinik nach Hause er- leichtert, sondern auch mögliche Schwierigkeiten im Alltag vorgebeugt. Den Schlüssel für das Fahrzeug hat Magnus Linnhoff, Gesamtvertriebsleiter des Unternehmensverbundes Kraft/Orthomed, nun an Ulrike Jägermann, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge, übergeben.

„Wenn ein Kind viel zu früh geboren oder schwer erkrankt ist, stellt das die komplette Familie vor eine riesige Herausforderung“, sagt Jägermann. „Es gibt so viele Dinge, die auch nach dem Klinikaufenthalt zu beachten sind, die sich verändern und die bewältigt werden müssen. Dabei sollen die Familien nicht alleine sein.“ Die Sozialmedizinische Nachsorge betreut dabei insbesondere Familien mit Früh- oder Risikogeborenen, chronisch und schwerstkranken Kindern, behinderten Kindern sowie Kindern nach Unfällen mit schweren Folgeschäden. Ziel ist es, den Familien Sicherheit in ihrem neuen Alltag zu geben und mögliche Ängste abzubauen.

Mit dem Auto möchte der Unternehmensverbund, der die Bereiche Sanitätshaus, Orthopädie- und Reha-Technik sowie ein medizinisches Rehabilitationszentrum einschließt, genau diese Arbeit unterstützen. Und nicht nur das: Zudem werden sämtliche anfallenden Kosten wie Versicherung und Sprit von dem Familienunternehmen übernommen. „Mit diesem Rund-um-Paket wollen wir dem Team etwas geben, das direkt vor Ort hilft und die Arbeit hoffentlich etwas erleichtert“, so Linnhoff. „Gleichzeitig können wir so auch einen Beitrag zu diesem tollen Angebot leisten. Das war uns allen von Kraft ein tiefes Bedürfnis.“ Auch in Zukunft möchte die Firma aktiv die Kinder und Jugendlichen im Klinikum unterstützen.

Die Sozialmedizinische Nachsorge des Klinikums ist ein freiwilliges und ärztlich verordnetes Angebot, das mit Bewilligung von der Krankenkasse finanziert wird. Das Team der Nachsorge steht den Kindern und ihren Familien jederzeit zur Verfügung. So soll die bestmögliche medizinische und therapeutische Versorgung für die jungen Patient*innen sichergestellt werden. Bereits seit 2014 ist die Sozialmedizinische Nachsorge akkreditiertes Mitglied im Bundesverband Bunter Kreis e.V., der Einrichtungen miteinander vernetzt, die Familien im Leben mit ihren er- krankten Kindern unterstützen.


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