• Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) unterstützt Format „Beweg Dich gegen Krebs“.
  • Online-Benefizaktion motiviert zu sportlicher Aktivität und sammelt Spenden für Therapieprojekte.
  • Geld kommt Krebspatienten des Uniklinikums Dresden zugute und unterstützt den Weg zurück in den Alltag.
Am 19. Februar startet die neue Benefizaktion der Stiftung Leben mit Krebs zugunsten von Krebspatienten. „Beweg Dich gegen Krebs“ heißt der Mitmachwettbewerb, der – unterstützt durch eine App – online ausgetragen wird. Fahrradfahren, Laufen oder Walken, Wassersport und Fitnesstraining: als Einzelsportler oder im Team zu viert tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse ihrer Aktivität in der App ein und können sich dort mit den anderen Sportlern und Teams vergleichen. Am Ende der Aktionswochen freuen sich die Organisatoren auf die Umwandlung der Bewegungszeiten in eine Spende zugunsten von Sport-, Bewegungs- und Gesundheitsprojekten für Krebspatienten des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden. Entstanden ist das neue Format, als bedingt durch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr die Benefizruderregatten „Rudern gegen Krebs“ deutschlandweit abgesagt werden mussten. „Beweg Dich gegen Krebs“ nimmt die Idee von Rudern gegen Krebs auf und motiviert die Menschen dazu, sich präventiv gegen die Erkrankung zu bewegen und sich mit der Aktion auch solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen“, sagt Prof. Michael Albrecht. „Wir freuen uns, dass Dresden der erste Standort in Deutschland ist, der die Aktionswochen nach der erfolgreichen Premiere in Heidelberg im vergangenen Herbst anbietet.“
Engagement und Aktivität gegen Krebs soll auch in diesem Jahr insbesondere unter Beachtung der Corona-Pandemie bedingten Hygieneregeln möglich sein. Dafür engagiert sich das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) im neuen Projekt „Beweg Dich gegen Krebs“ der Stiftung Leben mit Krebs. Die Idee: Aktive Menschen aus Dresden und der Region können sich sportlich bewegen und ihre Leistungen über eine App mit anderen Aktiven teilen. Sie nehmen so an einem virtuellen Wettkampf teil und motivieren sich gegenseitig. „Trainiert wird allein oder mit Abstand, die gemeinsame Freude und Motivation für die gute Sache findet über die App statt“, sagt Tim Wober, Projektkoordinator am Uniklinikum Dresden. Mitmachen kann jeder, ausdrücklich auch Laien- und Hobbysportler. Die Registrierung und Nutzung der App „Beweg Dich gegen Krebs“ ist kostenfrei. Gewertet wird die tatsächliche Bewegungszeit jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers in den angebotenen Sportarten. In einer Rangliste kann jeder die Summe seiner Bewegungszeiten als Einzelsportler bzw. das Ergebnis seines Teams sehen. Jede Woche erfolgt die Ehrung der Wochensieger, auf die Gesamtsieger warten Preise. „Nach dem Erfolg der Aktionswochen in Heidelberg, mit 1132 Teilnehmern, 181 Teams und 14.244 Bewegungsstunden, freuen wir uns auf die Solidarität der Menschen und das Ergebnis in Dresden. Vielleicht mit einem neuen Teilnehmer- und Stundenrekord“, sagt Stefan Grünewald-Fischer als Mitinitiator der Stiftung Leben mit Krebs. „Unternehmen und Institutionen können als Sponsor gleich mit mehreren Mannschaften teilnehmen und so im Rahmen ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements ihre Mitarbeitenden auf dieses besondere Gesundheitsthema aufmerksam machen und zur Teilnahme motivieren!“
„Beweg Dich gegen Krebs“ ist im Zusammenhang mit der weltweiten Corona-Pandemie entstanden. Die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV-2 hat im vergangenen Jahr vielen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch in diesem Jahr müssen Benefizveranstaltungen ausfallen oder können nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Mit der Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ ermuntern die Veranstalter alle Interessierten sich im Zeitraum von vier Wochen – vom 19. Februar bis 23. März – körperlich zu betätigen. Dadurch leistet jeder einen wesentlichen Beitrag für die eigene Gesundheit. Wer darüber hinaus noch etwas Gutes tun möchte, kann mit einer Spende die Bewegungs- und Sportangebote für onkologische Patienten der Dresdner Hochschulmedizin unterstützen.
Folgende Projekte sollen unterstützt werden:
  • Yoga-Kurse für Brustkrebspatientinnen sowie für Patientinnen und Patienten mit anderen Krebsarten, Universitäts-Physiotherapie-Zentrum und Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Ernährungsprogramm, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC): spezielle Ernährungs- und Kochkurse für Krebspatientinnen und -patienten
  • Bewegungsprogramm, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC): Aktivität für onkologische Patientinnen und Patienten in Behandlung als auch in der Nachsorge
  • SynErFit, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie: Ernährungsüberwachung und Verbesserung der körperlichen Fitness durch Training als unterstützende Maßnahmen vor und während Strahlen- und Chemotherapie
  • UroAquaFit, Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Dresden: Aqua-Gymnastik für Patientinnen und Patienten mit Blasenkarzinom nach Zystektomie mit Anlage eines Uro-Stomas
  • Pro Kontinenz, Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Dresden: Behandlungsangebote gegen und Leben mit ungewolltem Urinverlust nach Totalentfernung der Prostata bei Prostatakrebs
  • Reittherapie für Kinder mit einer onkologischen Erkrankung, Sonnenstrahl e.V.
Interessierte können sich ab sofort die App „Beweg Dich gegen Krebs“ (IOS und Android) herunterladen, sich registrieren und dann ab dem 19. Februar teilnehmen. Über die Internetseite beweg-dich-gegen-krebs.de sind die aktuellen Ergebnisse abrufbar. Die Kooperationspartner in Dresden freuen sich über Beiträge der Teilnehmenden, die ihre Trainingserfolge als Bilder, Videos und Screenshots mit dem Hashtag #bewegdichgegenkrebs in den sozialen Netzwerken teilen.
Unterstützer gesucht
Sponsoren und Spender bei „Beweg Dich gegen Krebs“ unterstützen die Projekte für von Krebs betroffene Menschen auf eine ganz besondere Weise und motivieren ihre Mitarbeitenden zur aktiven Gesunderhaltung. Nähere Informationen zu „Beweg Dich gegen Krebs“ in Dresden gibt es unter www.bewegdichgegenkrebs.de
Kontakt für Journalisten
Stiftung Leben mit Krebs
Projektkoordination „Beweg Dich gegen Krebs“
Stefan Grünewald-Fischer
Universitätsklinikum Dresden
Projektkoordination „Rudern gegen Krebs“
Tim Wober
Pressesprecher
Holger Ostermeyer
Die Deutschen Universitätsklinika
sind führend in der Therapie komplexer, besonders schwerer oder seltener Erkrankungen. Die 34 Einrichtungen spielen jedoch als Krankenhäuser der Supra-Maximalversorgung nicht nur in diesen Bereichen eine bundesweit tragende Rolle. Die Hochschulmedizin ist gerade dort besonders stark, wo andere Krankenhäuser nicht mehr handeln können: Sie verbindet auf einzigartige Weise Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die Uniklinika setzen federführend die neuesten medizinischen Innovationen um und bilden die Ärzte von morgen aus. Damit sind „Die Deutschen Universitätsklinika“ ein unersetzbarer Impulsgeber im deutschen Gesundheitswesen. Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) macht diese besondere Rolle der Hochschulmedizin sichtbar. Mehr Informationen unter: www.uniklinika.de
Spitzenmedizin für Dresden: Uniklinikum in deutschem Krankenhaus-Ranking unter den TOP 5
Deutschlands größter, im Oktober 2020 zum neunten Mal erschienener Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins „Focus“ bescheinigt dem Universitätsklinikum Carl Gustav Dresden (UKD) eine hervorragende Behandlungsqualität. Die Dresdner Hochschulmedizin erreichte in diesem Jahr Platz vier im deutschlandweiten Ranking. Dies ist ein weiterer Beleg für die überdurchschnittliche Qualität der 21 Kliniken des UKD. Eine Vielzahl an Ärzten hatten Kliniken aus ganz Deutschland beurteilt. Hinzu kommen Qualitätsberichte der Kliniken sowie Patientenumfragen der Techniker Krankenkasse. 
40 Krankheitsbilder wurden beim Focus-Vergleich für 2021 bewertet. Dabei schaffte es das Dresdner Uniklinikum mit 28 Indikationen in die Auflistung, für 19 Krankheitsbilder bietet das Uniklinikum eine Versorgung in der Spitzengruppe an. Top-Noten gab es für folgende Kliniken: Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Risikogeburten, Brustkrebs, Gynäkologische Krebserkrankungen), Dermatologie (Hautkrebs), Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (Darmkrebs, Gallenblasen-Operationen), Medizinische Klinik I (Darmkrebs), Neurochirurgie (Hirntumoren), Urologie (Prostatakrebs), Medizinische Klinik III (Diabetes), Psychotherapie und Psychosomatik (Angststörungen, Depression, Psychosomatik), Psychiatrie und Psychotherapie (Depression), Neurologie (Parkinson, Schlaganfall, Multiple Sklerose), UniversitätsCentrum für Orthopädie, Plastische & Unfallchirurgie (Endoprothetik, Wirbelsäulenchirurgie, Unfallchirurgie, Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie)
 
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC)
Dresden ist seit 2015 neben Heidelberg der zweite Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT). Das Dresdner Zentrum ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR).
Das NCT hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen. Damit können Krebspatienten in Dresden und Heidelberg auf dem jeweils neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse behandelt werden. Gleichzeitig erhalten die Wissenschaftler durch die Nähe von Labor und Klinik wichtige Impulse für ihre praxisnahe Forschung. Gemeinsamer Anspruch beider Standorte ist es, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung zu entwickeln. Das Dresdner Zentrum baut auf den Strukturen des Universitäts KrebsCentrums Dresden (UCC) auf, das 2003 als eines der ersten Comprehensive Cancer Center (CCC) in Deutschland gegründet wurde. Seit 2007 wurde das UCC von der Deutschen Krebshilfe e.V. (DKH) kontinuierlich als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet.