Das Klinikum Südstadt Rostock hat im vergangenen Jahr im Wert von 700.000 Euro Labortests auf das Virus SARS-CoV-2 durchgeführt. Im ersten Monat des neuen Jahres wurde im Wert von 130.000 Euro getestet. Der Ärztliche Direktor Prof. Jan P. Roesner rechnet mit weiter steigenden Aufwendungen in diesem Bereich.

„Am Klinikum haben wir sehr frühzeitig angefangen, systematisch Mitarbeiter und Patienten zu testen. Das ist der beste Weg, Infektionen zu vermeiden und das normale OP-Programm möglichst lange aufrechtzuerhalten. Dabei setzen wir auf molekularbiologische PCR-Tests, die sicherer sind. Schnelltests machen wir nur, wenn sie unumgänglich sind, so beispielsweise bei Notfällen oder bei Patienten mit ausgeprägter COVID-Symptomatik vor Therapiebeginn“, so der Intensivmediziner.

Im Januar 2021 wurden am Klinikum Südstadt insgesamt 3.550 PCR-Tests und 340 Antigen-Schnelltests vorgenommen. 2.298 PCR-Tests entfielen auf Patienten, die stationär aufgenommen worden sind sowie auf Patienten mit einer ambulanten Operation. Inzwischen wurde das Aufnahmescreening verschärft. So werden alle stationären Patienten sogar zweimal auf Corona getestet, kurz vor und nach der Aufnahme. Aktuell werden im Klinikum Südstadt sieben Patienten auf der normalen Corona-Station behandelt und drei auf der ITS-Station, alle drei Patienten werden beatmet.

 

Foto: Joachim Kloock
Die Pandemiebeauftragte des Südstadtklinikums, Dr. Melanie Jäckel, entnimmt Seawolves-Spieler Brad Loesing eine Probe für einen Corona-Test.

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