Neustart für Frank Valentin´s Lunge (58)

Das Helios Klinikum Erfurt setzt im Kampf gegen Krebs auf das da Vinci System.

  

Frank Valentin bekam vor drei Wochen die erschütternde Diagnose Lungenkrebs. Der Tumor des Patienten wurde mit robotischer Unterstützung erfolgreich entfernt. Ein Roboter am OP-Tisch: Das klingt im ersten Moment befremdlich. Statistiken zeigen jedoch, dass Operationsroboter einen maßgeblichen Nutzen für Patient und Mediziner bedeuten. Das Helios Klinikum Erfurt setzt in Sachen Roboterassistenz auf das hochmoderne da Vinci System.

 

Bisher wird der Roboter in der Gynäkologie, Urologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie genutzt. Seit November 2020 setzen auch die Thoraxchirurgen des Helios Klinikums Erfurt auf robotische Unterstützung. Dr. Jörg Kluge, Chefarzt der Thoraxchirurgie, zieht seine erste Bilanz: „Mein Team und ich haben in den letzten Monaten bereits mehr als 15 Patienten mit dem Roboter operiert. In der Thoraxchirurgie sind das hauptsächlich Entfernungen von Lungenlappen oder Lungensegmenten und die Entfernung der Thymusdrüse bei Tumoren oder einer neurologischen Erkrankung (Lobektomien und Thymektomien). Ich bin überzeugt, dass wir mit dem da Vinci System ganz neue Maßstäbe etablieren.“

 

Früherkennung dank Vorsorge

Patient Frank Valentin kommt aus Tirpersdorf bei Plauen. Sein Krebsbefund wurde in einer jährlichen Routineuntersuchung erkannt. „Ich hatte vor einigen Jahren bereits einen Tumor im Mundbereich, weshalb ich jedes Jahr zur Vorsorge gehe. Zum Glück! Denn so wurde der Tumor in meinem unteren Lungenflügel rechtzeitig erkannt!“, so der 58-Jährige. Er ist ein Patient von Chefarzt Dr. Kluge, der ihn über die Möglichkeit einer robotischen Tumorentfernung informierte. „Ich habe schon vor meiner Begegnung mit Chefarzt Kluge vom Operationsroboter namens da Vinci gehört. Für mich war das immer sehr faszinierend. Jetzt habe ich selbst Erfahrungen mit dieser fortschrittlichen Technik gemacht und bin begeistert!“, so der 58-jährige Gemeindearbeiter. Sein Lungenkrebs wurde in einer 3-stündigen Operation erfolgreich entfernt. „Schon im Aufwachraum hatte ich keinerlei Schmerzen. Auch heute, drei Tage nach der Operation, geht es mir sehr gut und ich kann beschwerdefrei über die Flure spazieren. Morgen fahre ich zwei Stunden mit dem Taxi zurück nach Plauen zu meiner geliebten Frau. Außerdem freue ich mich auf meinen Sohn, der gerade frisch verheiratet ist und mitten im Projekt „Hausbau“ steckt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich erneut gegen den Krebs gewonnen habe und wieder sorgenfrei Zeit mit meiner Familie verbringen kann.“, so der ehemalige Krebspatient.

 

Zum Roboter

Das da Vinci System besteht aus einer Steuerkonsole und einem Roboter mit vier Armen. Über die Steuerkonsole werden die Arme des Roboters und somit die Instrumente am Operationstisch gelenkt. Die Roboterarme können aufgrund spezieller Gelenke flexibel und präzise in sämtliche Richtungen bewegt werden. Der Roboter kann dabei keine eigenständigen Bewegungen ausführen. Die Bewegungen des Chirurgen werden direkt übersetzt, wobei das System sogar das kleinste Zittern ausgleicht.

 

Dank hochmoderner Kamera und optimierter Lichttechnik erhält der Chirurg ein naturgetreues und zehnfach vergrößertes 3D-Bild des Operationsfeldes. Feinste Strukturen wie Nerven und Gefäße werden somit in hochauflösender Bildqualität angezeigt.

 

Eine Operation mit dem Robotersystem sorgt für kleinere Schnitte fördert eine schnellere Wundheilung, weniger Bluttransfusionen und Komplikationen, kürzere Aufenthalte im Krankenhaus und verringert die Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Nachbetreuung.

 

Mit 1.282 Betten ist das Helios Klinikum Erfurt das größte Krankenhaus der Region und für die medizinische Versorgung der Bürger der Thüringer Landeshauptstadt und weit darüber hinaus verantwortlich. Das Helios Klinikum Erfurt ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena.

 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

 

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Quirónsalud betreibt 52 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro.

 

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

 

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Helios Verwaltung Hessen GmbH
 

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Helios Klinikum Erfurt

Nordhäuser Straße 74 – 99089 Erfurt
www.helios-gesundheit.de/erfurt

 

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Träger: Helios Klinikum Erfurt GmbH
Geschäftsführer: Florian Lendholt, Dr. med. Ulrike Heesemann
Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Thomas Steiner
Aufsichtsratsvorsitzender: Robert Möller
Sitz der Gesellschaft: Erfurt
Handelsregister: Jena HRB: 106975

BU 1: Frank Valentin wurde mit Hilfe eines Roboters operiert.

 

BU 2: Lungenkrebspatient Frank Valentin mit Chefarzt Dr. Jörg Kluge im Helios Klinikum Erfurt.