„Dass ich überhaupt dabei sein durfte, beste Deutsche in zwei Rennen war und dann auch noch meine erste Medaille gewinnen würde, war nicht zu erwarten.“ Vanessa Voigt hatte zum Kontrolltermin in der Fachklinik für Orthopädie des Marienstifts Arnstadt ihre Silbermedaille mitgebracht. Ende Januar hatte die Thüringerin bei den Biathlon-Europameisterschaften mit der Mixed-Staffel den 2. Platz belegt. „Damit war nach meiner  Schultererkrankung vom letzten Sommer wirklich nicht zu rechnen gewesen.“

Zunächst war ihr Knorpelschaden im Marienstift arthroskopisch behandelt worden, anschließend folgte eine Therapie mit Hyaluronsäureinfiltrationen zur Regeneration des Knorpels.

Doch mit dieser Schädigung war es im Sommer alles andere als sicher, dass Vanessa Voigt bald an ihre gewohnte sportliche Leistung würde anknüpfen können. Dennoch blieb sie immer in leichtem Training, zunächst nur über Training der Beine und des Rumpfes, nach sechs Wochen Pause dann auch wieder mit Schießtraining und später mit Stockeinsatz und Training der Arme.

„Ihre Schulter hat sehr gut auf die Behandlungen angesprochen“, sagt Oberarzt Dr. med. Andreas Kindt vom Marienstift und Mannschaftsarzt beim DSV. „Es hat sich wohl ausreichend resistentes Ersatzgewebe gebildet, das den hochintensiven Belastungen im Biathlon standhält.“ Auch das jugendliche Alter der Patientin habe sich positiv auf den Heilungsprozess ausgewirkt.

Kein Wunder, dass die Sportlerin, die in Oberhof trainiert, den Kontrolltermin auch nutzte, um Danke zu sagen: „Für mich ist diese Saison sehr wichtig, auch als Vorbereitung für das kommende Jahr, da mein Ziel die Olympischen Winterspielen in China sind.“

Dafür wünschen wir Vanessa Voigt viel Erfolg!

 

Marienstift Arnstadt
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Foto: Biathletin Vanessa Voigt brachte ihre Silbermedaille zum Kontrolltermin mit in die Fachklinik für Orthopädie des Marienstifts Arnstadt. Foto: Marienstift Arnstadt