9,3 Millionen Euro Förderung für forschende Ärzt*innen

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Programm zur Untersuchung von immunvermittelten Erkrankungen am Universitätsklinikum Freiburg

Das Programm „IMMediate – Immune-Mediated Diseases“ des Universitätsklinikums Freiburg ist in den Themenfeldern Immunologie, Onkologie und Zellbiologie angesiedelt. Es fördert forschende Fachärzt*innen, die als sogenannte Advanced Clinician Scientists immunvermittelte Erkrankungen, die beispielsweise Gehirn, Herz, Leber oder Darm betreffen, untersuchen. Nun wurde das Programm als eines von acht Projekten verschiedener Universitätsklinika in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für eine Förderung ausgewählt, wobei 9,3 Millionen Euro nach Freiburg gehen.

„Mit der großzügigen Förderung können wir in den nächsten fünf Jahren 12 Fach- und Oberärzt*innen zu 50 Prozent für die Forschung freistellen. So erhalten sie mehr Freiräume für ihre Forschungstätigkeiten“, sagt Prof. Dr. Robert Thimme, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin II (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Infektiologie) des Universitätsklinikums Freiburg und Projektleiter von IMMediate. Den erfolgreichen Antrag stellte Thimme gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Ehl, Medizinischer Direktor des Instituts für Immundefizienz am Universitätsklinikum Freiburg, und Prof. Dr. Leena Bruckner-Tuderman, Ärztliche Direktorin der Klinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Freiburg.

Das Programm, das als einziges Projekt in Baden-Württemberg eine Förderung erhielt, stärkt die exzellenten Rahmenbedingungen für Wissenschaftler*innen an der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. „Ich freue mich, dass wir mit IMMediate das strukturierte Ausbilungsprogramm für Mediziner*innen in Freiburg weiter ausbauen können. Es beginnt bereits mit MOTI-VATE im Medizinstudium. Zusammen mit dem Berta-Ottenstein Programm und nun mit IMMediate werden alle Phasen der medizinischen Ausbildung bis zur langfristigen Karriereperspektive abdeckt,“ sagt Thimme.

Hintergrund:
An den Universitätskliniken in Deutschland sind medizinische Forschung und die Behandlung von Patient*innen eng miteinander verbunden. Diese Verknüpfung ist ein zentrales Merkmal der Universitätsmedizin. Sie ermöglicht den Kliniken, die Gesundheitsforschung maßgeblich voranzubringen und wichtige Fortschritte schnell in die Behandlung zu bringen. Mit der Förderinitiative will das Bundesministerium für Bildung und Forschung erreichen, dass die Mediziner*innen vor Ort auch für ihre Forschung die besten Rahmenbedingungen haben.

Die Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat in den letzten Jahren ein strukturiertes Weiterbilungsprogramm für forschende Ärzt*innen entwickelt (Berta-Ottenstein Programm), das alle Phasen der medizinischen Weiterbildung abdeckt.


Klinik für Innere Medizin II (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Infektiologie)
Universitätsklinikum Freiburg

 

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