Rostocker Palliativtag virtuell: In Pandemiezeiten unterstützen
Weiterbildung und Austausch für Fachkräfte aus dem Norden

Rostock/Hansaviertel – Der zehnte Rostocker Palliativtag der Unimedizin Rostock findet pandemiebedingt in diesem Jahr erstmalig virtuell per Zoom statt. Am Samstag, dem 17. April 2021, sind Fachkräfte aus dem ganzen Norden eingeladen, sich in neun Workshops und in einer Diskussionsrunde einzubringen und auszutauschen. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Palliativmedizin in Pandemiezeiten“. Der Palliativtag richtet sich an Ärzte, Pflegepersonal, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger und ehrenamtlich Tätige.

„Wir möchten die Kolleginnen und Kollegen in dieser außergewöhnlichen Zeit unterstützen, denn die Pandemie erschwert die Arbeit mit Patienten am Lebensende“, sagt Prof. Dr. Christian Junghanß, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. „Wer aus dem Leben scheidet, braucht Nähe und Zuwendung von Angehörigen und Pflegepersonal. Diesen menschlichen Grundbedürfnissen möchten wir auch in Coronazeiten Rechnung tragen.“

Die Workshops behandeln Themen wie Rituale am Lebensende, Ernährung in der Palliativmedizin, Abschied nehmen in Coronazeiten oder Krebs und Corona. Beleuchtet werden unter anderem auch die Teamarbeit in der Palliativmedizin und das Angsterleben bei schwerkranken und sterbenden Menschen. Neu ist ein Diskussionsforum, bei dem sich die Teilnehmer über besondere Belastungen in der Pandemie austauschen können. Die Teilnehmerzahl ist nicht beschränkt. Um Anmeldung wird bis zum 12.04.2021 gebeten.

Der Rostocker Palliativtag ist eine fest etablierte Fortbildungsveranstaltung, die im letzten Jahr leider ausfallen musste. Das virtuelle Format bietet nun wieder die Möglichkeit, sich zu vernetzen und weiterzubilden.

Rostocker Palliativtag: 17. April 2021, 08:30 – 15:30 Uhr

Info/Programm: https://palliativ.med.uni-rostock.de/fortbildung/rostocker-palliativtag

Bildunterschrift: Ein würdiger Umgang mit schwer kranken Patienten ist besonders in Pandemiezeiten sehr wichtig. © Unimedizin Rostock