Unimedizin Rostock fährt im Zentrum für Innere Medizin auf Notfallmodus herunter

Steigende Zahl Covid-19-positiver Patienten/Absage elektiver Eingriffe die nächsten 7 Tage

Rostock – Im Zentrum für Innere Medizin (ZIM) der Universitätsmedizin Rostock steigt die Zahl von Covid-19-positiven Patienten nach stationärer Aufnahme, bei denen der vorgeschriebene erste PCR-Test auf Covid-19 vor der Aufnahme negativ war. Aktuell sind von dieser Situation 18 Patienten und 12 Mitarbeiter im ZIM betroffen. „Wir können das Infektionsgeschehen nicht in allen Fällen nachvollziehen“, erklärt Prof. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand der Unimedizin. „Zum Schutz der weiteren Patienten und der Mitarbeiter fahren wir für die nächsten 7 Tage auf den Notfallmodus herunter. Das bedeutet, wir verschieben alle planbaren und nicht dringend nötigen Eingriffe.“ Die infizierten Patienten werden zentral auf der Station für Infektionskrankheiten betreut. Die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne.

Schmidt betont: „Es muss sich niemand Sorgen machen: Alle Notfallbehandlungen und dringlichen Eingriffe werden durchgeführt.“

 Andere Standorte bzw. Zentren der Unimedizin sind derzeit nicht von den Maßnahmen betroffen.