Augenklinik in neuem Gewand

Stationsstützpunkte und Bereich für ambulante OP neu eingerichtet

Rostock – Ergonomische Arbeitsplätze und eine freundliche Atmosphäre bieten die frisch sanierten Räume der Augenklinik der Universitätsmedizin Rostock. Die Pflegestützpunkte der beiden Stationen sowie der Bereich für ambulante Operationen wurden in den vergangenen Monaten bei vollem Betrieb komplett runderneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. „Während der Umbauarbeiten im November und Dezember lief der Krankenhausbetrieb uneingeschränkt weiter. Die Behandlung unserer Patienten konnten wir stets ohne Beeinträchtigungen gewährleisten“, sagt Prof. Dr. Thomas Fuchsluger, Direktor der Augenklinik. Mehrere 10.000 Euro hat die Augenklinik in die Modernisierung gesteckt, um mehr Komfort für Patienten und Personal zu ermöglichen.

Neue Fußböden, helle Wandfarbe, moderne Möbel und eine neue Raumaufteilung erhöhen den Wohlfühlfaktor. Die Pflegekräfte wurden in die Umbauarbeiten von Anfang an mit einbezogen. Sie konnten ihre Wünsche und Hinweise beim Farbkonzept und bei der Raumaufteilung mit einbringen. Deshalb sind die Wände nun in einem warmen Lindgrün und die Möbel weiß geworden. Vom ergonomischen PC-Arbeitsplatz aus überblicken die Schwestern außerdem den gesamten Stationsflur. „So können sie schnell reagieren und direkt auf die Bedürfnisse unserer Patienten eingehen“, betont Fuchsluger.

Im ambulanten OP-Bereich wurde eine neue begehbare und rollstuhlgeeignete Umkleide eingerichtet und spezielle OP-Stühle zur Behandlung ambulanter Patienten unter Vollnarkose angeschafft. „Besonders für ältere Patienten mit Geheinschränkungen sind die OP-Stühle geeignet“, so der Klinikdirektor. Sie müssen nach dem Eingriff nicht umgelagert werden und können sich in liegender Position auf dem OP-Stuhl in einem abgetrennten Bereich erholen. Kleinere chirurgische Eingriffe am Augenlid oder die Operation des Grauem Stars werden unter anderem im ambulanten OP vorgenommen.

Prof. Dr. Thomas Fuchsluger ist stolz, dass der Betrieb seiner Klinik die Coronapandemie bisher so gut überstanden hat: „Die Rostocker Augenklinik ist die einzige in ganz Norddeutschland, die abgesehen von wenigen Wochen im ersten Lockdown ohne wesentliche Einschränkungen die Patienten auf den Stationen und im OP behandeln konnte.“ Als Gründe dafür nennt er ein ausgeklügeltes Testsystem bei der kurzen Verweildauer der Patienten von durchschnittlich drei Tagen. Seit März 2020 hat seine Klinik rund 4.500 Patienten operiert.

Bildunterschrift oben: Ramona Borchert und Jean-Pierre Loose gefällt der neu eingerichtete Pflegestützpunkt.

Bildunterschrift unten: Prof. Dr. Thomas Fuchsluger (v.l.), Katrin Timmermann  und Gabriele Manzke in dem modern eingerichteten Anmelderaum für ambulante Operationen.

Bildquelle: Unimedizin Rostock