Kleine Geste mit großer Wirkung

Schüler überreichen Glückskissen an schwerkranke Patienten

Rostock/Hansaviertel – Schüler der Freien Schule Güstrow schenken Patienten der Hämatologie und Onkologie der Unimedizin Rostock selbstgenähte Kissen. Sie sollen den Patienten Mut und Kraft geben. „Wir wissen, dass wir mit den Kissen den Patienten die Krankheit nicht nehmen können, wir wollen ihnen aber eine kleine Freude bereiten und sie mental unterstützen“, sagt Peggy Tetzlaff, Lehrerin der Freien Schule Güstrow. Sie und ihre Schwester Constanze Klüver sind die Ideengeber der Aktion. 

 

Unsere Patienten wissen die Kissen jedes Jahr sehr zu schätzen. Es tut ihnen gut, diese Geste bei ihrem Krankenhausaufenthalt zu erfahren. Vor allem jetzt, wo Kontakte und Besuche reduziert sind“, sagt Dr. Christina Große-Thie, stellvertretende Klinikdirektorin der Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin. Das Projekt der Freien Schule Güstrow gibt es seit sieben Jahren, in dieser Zeit haben die Schüler rund 500 Kissen angefertigt. „In diesem Jahr konnten wir nicht wie sonst im Nähkurs gemeinsam nähen, aber trotzdem ist das Projekt echtes Teamwork: Die einen haben genäht, die anderen haben die Anhänger ausgestanzt, wieder andere Schüler haben sie beschriftet und einige haben die Innenkissen in die genähten Kissenhüllen gesteckt“ so Tetzlaff.

 

Finanzielle Unterstützung für die Glückskissen kam aus der NDR-Aktion „Hand-in-Hand-für-Norddeutschland“ in Zusammenarbeit mit der Krebsgesellschaft MV. 2017 wurde das Projekt von der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

 

 

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Bildunterschrift: Dr. Christina Große-Thie (2. v. r.) freut sich über die großartige Kissenspende, die Lehrerin Peggy Tetzlaff (r.) mit ihren Kindern Tobias (l.) und Hannah, die fleißig mitgenäht haben, übergibt.

Bildquelle: Unimedizin Rostock