LVR-Klinik Viersen arbeitet an der Umsetzung des „Safewards-Modells“

Auf den Stationen der LVR-Klinik Viersen ist die Umsetzung des „Safewards-Modells“ grade ein großes Thema. Dabei finden sich kreative und auf die Stationen abgestimmte Variationen, die auf viel positiven Anklang stoßen.

„Safewards“ ist ein berufsübergreifendes Modell, das zur Vermeidung und Verringerung von Aggressionen und Gewalt im psychiatrischen Kontext steht. Dieses Modell wird auch von der LVR-Klinik Viersen umgesetzt. Es soll auch in Zukunft im Stationsalltag „gelebt“ und die Interventionen stetig evaluiert sowie angepasst werden.

Die K9 der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Viersen hat im Frühjahr 2020 als erste Station erfolgreich alle zehn Interventionen des „Safewards“-Modells eingeführt. Die AP4 folgte am Jahresende als erste Station aus dem Erwachsenenbereich mit der vollständigen Implementierung des Modells.

In den vergangenen Jahren sind kreative Ausarbeitungen, speziell zum jeweiligen Behandlungssetting entstanden. Interventionen wie u.a. die „Methoden der Beruhigung“, „Entlassnachrichten“ oder „Gegenseitige Erwartungen“ wurden gemeinsam in den Teams, teilweise unter Einbezug der Patientinnen und Patienten, ausgearbeitet und umgesetzt. So sind beispielsweise eine Litfaßsäule mit ermutigenden Nachrichten und Tipps der Patientinnen und Patienten der Station oder auch eine Wandtafel, beschrieben mit den gegenseitigen Erwartungen voneinander, entstanden.

Die Rückmeldungen fielen auf beiden Stationen positiv aus: In den persönlichen Reflexionskontakten wurde ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Wertschätzung und Interesse für die Thematik erlebt. Die Bereitschaft für „Veränderung“ bietet dem Modell die Möglichkeit, seinen festen Platz im psychiatrischen Versorgungsalltag zu finden.

Verantwortlich für die Umsetzung des „Safewards“-Modells in der LVR-Klinik Viersen ist die Stabsstelle zur Weiterentwicklung der Pflege, die Pflegedirektor Jörg Mielke zugeordnet ist: „Auch in diesem Jahr steht die LVR-Klinik Viersen mit Lösungsansätzen, Ideen und Unterstützung bei der weiteren Umsetzung des Modells zur Seite“, so Louisa Gartz und Tabea Jacobs von der Stabsstelle.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Dirk Kamps gerne zur Verfügung.

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Die LVR-Klinik Viersen untersucht und behandelt sowohl erwachsene Menschen als auch Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen. Die Fachklinik verfügt über ein sehr breites Spektrum an moderner Diagnostik und Therapie. Neben der Regelversorgung verfügt die LVR-Klinik Viersen über eine große Zahl von Spezialangeboten im ambulanten, tagesklinischen und vollstationären Bereich sowie in der Rehabilitation.
Träger der LVR-Klinik Viersen ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR). 

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.
Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Die Wandtafel mit Erwartungen und die Litfaßsäule mit Entlassnachrichten sind nur zwei der Projekte, die im Rahmen des „Safewards-Modells“ von den Stationen individuell umgesetzt wurden.
Foto: LVR-Klinik Viersen