Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie: SARS-CoV-2 und Adipositas

Bonn, 24. Februar 2021 – Auch die Deutschen Pharmakologen und Toxikologen sind im Wettlauf mit Corona am Start. Denn zur Bekämpfung des Virus und seiner Mutationen sowie der Behandlung von COVID-19 sind schnellstmögliche Lösungen gefragt. Daher geht es bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie um Wirkstoffe und Therapien rund um das Virus – und natürlich um Impfstoffe.

Entsprechend stehen bei der vom 1. 3. März online stattfindenden Veranstaltung die Vorträge zu SARS-CoV-2 ganz oben auf der Agenda der rund 600 Wissenschaftler. „Uns war bereits im April 2020 klar, dass wir den Fokus der Tagungsthemen an die Pandemie-Situation anpassen müssen“, so Prof. Gunther Hartmann, Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie. Er und sein Kollege Prof. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB), haben die Veranstaltung konzipiert und stehen ihr als Tagungspräsidenten vor. „Für uns Wissenschaftler ist es eine spannende Herausforderung, mit unserer Forschung und unserem Austausch auf dieser Tagung zeitnah tagesaktuelle Entwicklungen mit zu berücksichtigen.“ Nun wird auf dem internationalen Forum der Tagung auch diskutiert, welche Ansatzpunkte bei der Behandlung von Corona erfolgversprechend sind und wie mittels künstlicher Intelligenz große Datenmengen so ausgewertet werden können, dass man schneller zu aussichtsreichen Medikamenten für die Behandlung von Erkrankungen kommt. Ein weiteres Forum behandelt, welche Herausforderungen bei der Entwicklung der verschiedenen Impfstoffe aufgetreten sind.

Daneben kommen auf der Tagung weitere medizinisch/pharmakologisch relevante Themen zur Sprache, beispielsweise neueste Erkenntnisse zu den Volkskrankheiten Übergewicht und Diabetes. „Übergewicht und Fettleibigkeit gehören zu den Hauptrisikofaktoren für schwerwiegende Erkrankungen. Das Spektrum reicht von Herzinfarkten und Schlaganfällen bis hin zu schweren COVID-Verlaufsformen,“ stellt Prof. Alexander Pfeifer fest. „Hier gibt es neue Ansatzpunkte der Pharmakotherapie – aktuelle Studien zeigen, dass durch die Einnahme bestimmter Medikamente bei den Patientinnen und Patienten eine mittlere Gewichtsabnahme von 15 Prozent erreicht wird.“

Interessierte Journalisten sind eingeladen, an der Tagung selbst teilzunehmen. Bitte melden Sie sich dazu unter https://www.gpts-kongress.de/ an. Unter Vorlage eines Journalistenausweises bei registrierung@conventus.de ist die Teilnahme kostenfrei.

Die Veranstaltungen zu SARS-CoV-2 finden am 2.03. ab 10:30 Uhr statt, die Veranstaltungen zu Adipositas finden am 3.3., ab 11:15 Uhr statt.

 

Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr über 400.000 Patienten*innen betreut, es sind über 8.000 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt über 1 Mrd. Euro. Neben den über 3.000 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr über 500 junge Menschen in anderen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2019 das wirtschaftlich erfolgreichste Jahresergebnis aller 35 deutschen UKs und die einzige positive Jahres-Bilanz der UKs in NRW.

Die Deutsche Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie e.V. (DGPT) wurde 1920 gegründet und ist eine gemeinnützige wissenschaftliche Gesellschaft mit dem Sitz in Mainz. Ihre ca. 2.500 Mitglieder verteilen sich auf die drei Gesellschaften „Deutsche Gesellschaft für Pharmakologie“, „Deutsche Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Therapie“ und „Deutsche Gesellschaft für Toxikologie“. Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft ist „die wissenschaftlichen und praktischen Interessen der Pharmakologie und Toxikologie zu fördern“.


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Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Prof. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Bonn, Prof. Gunther Hartmann, Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Bonn
Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/F. J. Saba
Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/R. Müller