Leipzig, 30. Oktober 2020 – Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig verfügt nachweislich über geeignete Strukturen und Kompetenzen für eine optimale Schmerzbehandlung seiner Patienten. Dies wurde soeben in einem mehrstufigen Zertifizierungsverfahren der Gesellschaft für Qualifizierte Schmerztherapie – Certkom e. V.“ überprüft und bestätigt. Das Diako darf ab sofort für zunächst drei Jahre das Gütesiegel „Certkom – Qualifizierte Schmerztherapie“ tragen – als erstes Krankenhaus in Leipzig und als drittes im Freistaat Sachsen.

Im Rahmen der Erstzertifizierung wurde die Akutschmerzbehandlung in den chirurgischen Kliniken und in der Interdisziplinären Notaufnahme eingehend unter die Lupe genommen. Dafür waren Anfang Oktober zwei erfahrene Auditoren der beauftragten Zertifizierungsgesellschaft painCert vor Ort, um die betreffenden Bereiche zu besichtigen, Befragungen durchzuführen und sich einen Überblick über die Behandlungs- und Dokumentationsprozesse zu verschaffen. Zuvor wurden bereits das eigens entwickelte Qualitätsmanagementhandbuch für die Schmerztherapie begutachtet sowie Patienten- und Mitarbeiterbefragungen ausgewertet.

Die Auditoren bestätigten dem Diakonissenkrankenhaus Leipzig im Ergebnis, dass die Behandlung im Bereich der Akutschmerzversorgung in den chirurgischen Kliniken und in der Notfallversorgung voll und ganz den Anforderungen der Deutschen Schmerzgesellschaft entspricht.

„Die erfolgreiche Zertifizierung ist Beleg für die Kompetenz, über die unser Haus seit vielen Jahren in der Schmerzbehandlung verfügt“, freut sich Dr. René Böttcher, der als Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie den Bereich der Schmerzmedizin des Diakonissenkrankenhauses verantwortet.

„Dass sich auch eine Notaufnahme dieser besonderen Zertifizierung unterzogen hat, ist außergewöhnlich und in dem Fachgebiet noch sehr selten. Dies wurde deshalb auch von den Auditoren in besonderer Weise gewürdigt“, ergänzt Dr. Robert Stöhr als Leitender Oberarzt der Interdisziplinären Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses.

Im September 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Richtlinie zur verpflichtenden Einführung und Umsetzung eines wirksamen Konzepts für die nachoperative Akutschmerzbehandlung auf den Weg gebracht. Das Diakonissenkrankenhaus Leipzig hat mit dem erlangten Zertifikat bereits eine wichtige Grundlage dafür gelegt.

Neben der Behandlung von akuten Schmerzen, die etwa nach operativen Eingriffen auftreten, bietet das Diakonissenkrankenhaus Leipzig seit vielen Jahren auch die Multimodale Schmerztherapie (MMT) als stationäres Therapieangebot für Patienten mit chronischen, also dauerhaften Schmerzen an.

Weitere Informationen und Kontakt:
Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig

  • Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie
    Oberarzt Dr. René Böttcher
  • Interdisziplinäre Notaufnahme
    Leitender Oberarzt Dr. Robert Stöhr
     

Über das Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig:
Das Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig ist ein sächsisches Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit einer Kapazität von 250 Betten. Pro Jahr werden hier über 14.000 Patienten stationär und rund 25.000 Patienten ambulant behandelt. Zum Leistungsspektrum des evangelischen Krankenhauses gehören sieben Fachkliniken mit den Schwerpunkten Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Gefäßchirurgie, Pneumologie, Gastroenterologie und Onkologie, Kardiologie und Geriatrie sowie Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Im Haus sind zudem ein zertifiziertes Darm- und Gefäßzentrum sowie mehrere Belegkliniken angesiedelt. Das nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Diakonissenkrankenhaus Leipzig ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig. Es betreibt eine Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege und ist Mitglied im Traumanetzwerk Westsachsen. Weitere Informationen: www.diako-leipzig.de

Über die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft:
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.250 Betten, 40 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.500 Pflegeplätzen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 16 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,5 Milliarden Euro. Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln. Weitere Informationen über AGAPLESION finden Sie im Internet unter: www.agaplesion.de. 

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Alexander Friebel
Dipl.-Journalist
Referent Unternehmenskommunikation
Leitung und Verwaltung
Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig, Diakonissenkrankenhaus Dessau

Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig gemeinnützige GmbH
Im Verbund von AGAPLESION
Georg-Schwarz-Straße 49, 04177 Leipzig

Geschäftsführung: Dipl. Betriebswirt (BA) Dirk Herrmann, Dr. Michael Kühne
Sitz der Gesellschaft und Registergericht: Leipzig HRB 30590

 

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Bildinformation: Oberarzt Dr. René Böttcher (links) von der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie sowie der Leitende Oberarzt der Interdisziplinären Notaufnahme, Dr. Robert Stöhr, präsentieren das neu erlangte Zertifikat „Certkom – Qualifizierte Schmerztherapie“ (Foto: Kay Zimmermann).