Klinikum Chemnitz gGmbH

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Das Klinikum Chemnitz hat seit Jahresbeginn mit der Kryoablation in der Kardiologie/Rhythmologie die Behandlung von Vorhofflimmern mit einer weiteren Methode abgerundet. 

Chemnitz – Das Klinikum Chemnitz hat seit Jahresbeginn mit der Kryoablation in der Kardiologie/Rhythmologie die Behandlung von Vorhofflimmern mit einer weiteren Methode abgerundet. Durchgeführt wird der Eingriff von einem Team um den Herzrhythmusspezialisten und Leiter der Rhythmologie PD Dr. med. habil. Marian Christoph, der bereits eine langjährige Expertise auf dem Gebiet der Kryoablation hat. Mit der Kryoablation setzen die Ärzte auf Kälte, um die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern zu therapieren, während die Radiofrequenzablation dagegen auf Hitze setzt.

Bei dieser neu eingeführten Methode Kryoablation wird ein etwa 30 Millimeter großer Ballon, in dem durch ein Kühlmittel Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius erreicht werden, über die Leistenvene bis in den linken Vorhof des Herzens eingeführt. Die dadurch entstehende Kälte-Läsion hat ähnliche Effekte wie eine Verödung durch Hitze. Sie isoliert die Lungenvenen effektiv und dauerhaft elektrisch vom Herzvorhof. Damit können störende Impulse aus den Lungenvenen kein Vorhofflimmern mehr auslösen.

„Mit der Kryoablation fokussieren wir uns auf sonst herzgesunde Patienten mit nicht anhaltendem Vorhofflimmern“, erklärt PD Dr. Christoph die Ergänzung der Behandlungsmethoden. „Aufgrund der hohen Sicherheit und Effektivität dieser Methode bestätigen aktuelle Studien, dass dieser Eingriff auch als erste Therapieoption und als Alternative zur dauerhaften Medikamenteneinnahme eingesetzt werden kann,“ sagte Christoph weiter. Der Ärztliche Leiter der Kardiologie, PD Dr. med. habil. Karim Ibrahim unterstreicht: „Damit komplettieren wir in der Rhythmologie unser umfassendes Angebot an Behandlungsoptionen bei Patienten mit Vorhofflimmern. Der Nutzen für die Patienten wird sehr groß sein.“

Das Vorhofflimmern stellt die weltweit häufigste Herzrhythmusstörung dar. Seit Juni 2019 konnten mit der Inbetriebnahme eines hochmodernen rhythmologischen Herzkatheterlabores im Standort Küchwald die therapeutischen Optionen zur Behandlung dieser Rhythmusstörung im Klinikum Chemnitz deutlich verbessert werden. Das Klinikum Chemnitz konnte so seine führende Position in der Behandlung kardiologischer Krankheiten in der Region Mittel- und Südwestsachsen weiter ausbauen. Seit dieser Zeit hat das Team um PD Dr. Christoph in diesem Labor mehr als 700 komplexe rhythmologische Eingriffe vorgenommen.

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Download Foto Team Kryoablation, ganz links PD Dr. Christoph, zweiter v. links PD Dr. Ibrahim mit ihrem Team

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