Unternehmenskommunikation

 

 

Saskia Lemm
Pressesprecherin

www.uke.de

 

 3. Mai 2021

 

 

Neues Universitäres Leberzentrum Hamburg

UKE richtet zentralen Kontaktpunkt bei Leber- und Gallenwegserkrankungen ein

Erkrankungen der Leber und der Gallenwege können eine Vielzahl von Ursachen und Auswirkungen haben. Ab sofort bietet das neue Universitäre Leberzentrum Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen zentralen Kontaktpunkt bei unklaren, schweren und komplexen Leber- und Gallenwegserkrankungen. Koordinationsstelle des Zentrums ist das interdisziplinär besetzte Leberzentrums-Board. Hier besprechen Expert:innen aus allen mit der Leber befassten Bereichen des UKE tagesaktuell den bestmöglichen Behandlungsweg für jede Patientin und jeden Patienten und überweisen bei Bedarf an die Spezialabteilungen des UKE. Außerdem werden im Zentrum niedergelassenen Ärzt:innen oder Kolleg:innen aus anderen Kliniken telemedizinische Konsiliarleistungen angeboten und Forschungsaktivitäten rund um die Leber koordiniert.

„Aufgrund ihrer zentralen Rolle im Stoffwechsel und der Regulation des Immunsystems können sich Erkrankungen von Leber und Gallenwegen auf den gesamten Organismus auswirken. Mit einem Fokus insbesondere auch auf komplexe und seltene Lebererkrankungen bündeln wir im neuen Universitären Leberzentrum Hamburg die Kompetenzen aller Kliniken, Institute und Fach-abteilungen des UKE, die mit Erkrankungen der Leber und der Gallenwege befasst sind, um Betroffene künftig noch effektiver behandeln zu können”, sagt Prof. Dr. Ansgar Lohse, Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE.

„Das Universitäre Leberzentrum Hamburg des UKE leistet einen wichtigen Beitrag zur vertieften Zusammenarbeit mit den Behandlungspartner:innen sowie zur Weiterentwicklung innovativer Behandlungsnetzwerke. Denn um die bestmögliche Versorgung von Patient:innen innerhalb ihres regionalen Umfelds zu gewährleisten, bietet das Universitäre Leberzentrum eine konsiliarische Mitbeurteilung von Patient:innen an, die nicht primär im UKE behandelt werden”, sagt der Ärztliche Leiter des neuen Universitären Leberzentrums des UKE, Dr. Peter Hübener.

Insgesamt sind an dem neuen Universitären Leberzentrum Hamburg 16 Kliniken, Institute und Zentren des UKE beteiligt. An einer Behandlung interessierte Patient:innen können sich über ihre behandelnde Ärztin oder ihren behandelnden Arzt im Zentrum vorstellen lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uke.de/leberzentrum

Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Direktor der I. Medizinischen Klinik des UKE, steht für Medienanfragen zur Verfügung.

Kontakt für Rückfragen

Prof. Dr. Ansgar Lohse

I. Medizinische Klinik und Poliklinik

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Martinistraße 52

20246 Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Das 1889 gegründete Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine der modernsten Kliniken Europas und mit rund 13.600 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber in Hamburg. Pro Jahr werden im UKE rund 511.000 Patient:innen versorgt, 106.000 davon stationär und 405.000 ambulant. Zu den Forschungsschwerpunkten des UKE gehören die Neurowissenschaften, die Herz-Kreislauf-Forschung, die Versorgungsforschung, die Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen. Über die Medizinische Fakultät bildet das UKE rund 3.400 Mediziner:innen und Zahnmediziner:innen aus.

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