Digitales Türchen für Patienten in der Vorweihnachtszeit
Adventskalender der Klinikclowns bereitet jeden Tag eine erheiternde Abwechslung
Normalerweise treten die Klinikclowns regelmäßig in der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Joachim Wölfle) des Universitätsklinikums Erlangen auf, um den kleinen (und auch großen) Patienten ein bisschen Abwechslung im Klinikalltag zu bieten. Zurzeit ist dies jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Das Uni-Klinikum Erlangen unterstützt deshalb die besondere Adventsidee des gemeinnützigen Vereins Clownprojekt: In die bereits bestehende App wurde jetzt ein Klinikclown-Adventskalender integriert. So kommen die Klinikclowns in der Vorweihnachtszeit jeden Tag zumindest virtuell ans Patientenbett. Ab 1. Dezember 2020 ist täglich ein neuer Clip hinter einem der Türchen zu sehen.
„Jetzt, in der dunklen Jahreszeit, dem Beginn der Weihnachtszeit, ist es uns ein großes Anliegen, schöne Momente schaffen zu können, wenn auch nur kurze und in virtueller Form“, sagt Anja Richardson, Vorständin des Vereins. „Wir hoffen auf viele lächelnde Gesichter, bei den Patienten, den Mitarbeitern und den – wenn zurzeit auch wenigen – Besuchern.“
24 neue Videos in App abrufbar
Über den QR-Code, den alle Patienten des Uni-Klinikums Erlangen am 1. Dezember 2020 auf ihrem Frühstückstablett in Form einer Postkarte erhalten und der auch auf Postern auf Stationen des Uni-Klinikums Erlangen aushängen wird, können sich alle Interessierten die kostenfreie App unkompliziert aufs Smartphone laden. Zum Aktivieren der Videos muss täglich die Postkarte oder das Plakat gescannt werden. Und dann heißt es: Türchen für Türchen öffnen und gespannt verfolgen, was den Clowns Lustiges passieren wird.
Klinikclowns in Franken
Mit derzeit acht Clowns besucht der gemeinnützige Verein Clownprojekt seit 1999 regelmäßig die Krankenhäuser in Erlangen, Fürth und Nürnberg, um dort kranke und schwer kranke Kinder zum Lachen zu bringen. Seit Juni dieses Jahres kommen die Clowns per App auch virtuell ans Patientenbett. Die gesamte Vereinsarbeit ist ehrenamtlich organisiert und finanziert sich durch Spenden und Patenschaften. Weitere Informationen über den Verein: www.clownprojekt.de
Weitere Informationen: Anja Richardson, Tel.: 0911/36061899, info@clownprojekt.de
Online-Diskussion: Die Unterbringung Geflüchteter in Deutschland und insbesondere Bayern
1. Dezember, ab 18.00 Uhr, per Zoom
Über die Unterbringung von Geflüchteten geht es am dritten Diskussionsabend der Reihe „Corona, Flucht und Menschenrechte“ des Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Mit dabei: Dr. Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat, Lea Gelardi vom Zentrum Flucht und Migration Eichstätt-Ingolstadt und Dr. Olaf Kleist vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Die Online-Diskussion „Die Unterbringung Geflüchteter in Deutschland und insbesondere Bayern“ findet am 1. Dezember, ab 18.00 Uhr statt und wird von Prof. Dr. Petra Bendel moderiert. Zugang per Zoom-link unter:  https://fau.zoom.us/j/98891205928
Für die Diskussionsreihe „Corona, Flucht und Menschenrechte“ lädt das Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) im Rahmen des Projektes „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ (FFVT) Expertinnen und Experten aus NGOs, Politik, Medien und Wissenschaft ein, um von der Situation Geflüchteter sowie Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Regionen zu berichten. Die Beiträge werden von Mitgliedern des CHREN moderiert und menschenrechtlich eingeordnet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für das Publikum, den Expertinnen und Experten Fragen zu stellen beziehungsweise eigene Kommentare einzubringen.
Homepage des FFVT: https://ffvt.net/
Alle Pressemitteilungen sowie Pressebilder finden Sie auch unter http://www.fau.de/tag/presse-6/
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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