Hochweitzschen, 27. März 2023 – Was bringt Menschen immer wieder dazu, gegeneinander Krieg zu führen? Diese Frage stellte sich in Europa über einige Jahrzehnte nicht, aber dafür seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine umso drängender. Neben politischen, wirtschaftlichen oder historischen Erklärungsversuchen fügt ein neues Fachbuch einen anderen, nämlich psychotherapeutischen Blickwinkel hinzu. Autor der soeben erschienenen Publikation ist mit Prof. Dr. Francisco Pedrosa Gil ein ausgemachter Experte: Im Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin leitet er als Chefarzt die Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie und ist zudem Ärztlicher Direktor des Akademischen Lehrkrankenhauses der Universität Leipzig.

Das Sachbuch trägt den Titel „Warum Krieg? Antwort von Freud an Einstein“ und ist in der Europa Verlagsgruppe (Europa edizioni) erschienen. In der 96 umfassenden Publikation folgt Prof. Dr. Francisco Pedrosa Gil seinem Interesse an philosophischen Fragestellungen, mit denen er sich auf Basis seiner langjährigen klinischen Erfahrungen als Psychiater und Psychoanalytiker beschäftigt und zu beantworten versucht. So wohne seiner Einschätzung nach dem Menschen ein fast schon pathologischer Wiederholungszwang inne, der auch in seinem sich abwechselnden Streben nach Krieg und Frieden spürbar ist. Eine weitere Kernaussage des Buches: Wo sich Dunkelheit breit gemacht hat, da bleibe immer auch ein wenig Licht als Hoffnungsschimmer übrig und der Humanismus selbst in einem Krieg gegenwärtig. Um gesellschaftliche Zerwürfnisse und im Ergebnis kriegerische Auseinandersetzungen zu vermeiden, müsse es nach seiner Einschätzung daher besser gelingen, in einer Gemeinschaft wirkende destruktive Kräfte besser in sozialpädagogische Konzepte einzubinden und sie auf diese Weise in Frieden zu wandeln. 

„Wenn es um eine umfassende Analyse und um geeignete Vermeidungsstrategien von Kriegen geht, sollten stärker als bisher auch psychotherapeutische Konzepte mit einbezogen werden“, fordert Prof. Dr. Francisco Pedrosa Gil. „Ich bin überzeugt davon, dass bestimmte Krankheitsmodelle hilfreich sein können, um mögliche Auswege aufzuzeigen.“ 

Und welche konkrete Antwort hat der Psychoanalytiker Sigmund Freud auf seine Frage des Physikers Albert Einstein nach dem Warum eines Krieges parat? In einem Brief schrieb er ihm dazu einst kurz und knapp: „Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.“

Informationen zum Buch:

Francisco Pedrosa Gil: Warum Krieg? Antwort von Freud an Einstein. Psychologische und philosophische Ideen. Europa-Verlagsgruppe (Europa edizioni), 96 Seiten, Preis: 15,90 Euro.

ISBN: 9791220135870

Anforderung eines Rezensionsexemplars:

Es besteht die Möglichkeit, ein Rezensionsexemplar zur themenbezogenen Berichterstattung anzufordern oder einen individuellen Interviewtermin mit dem Buchautor zu vereinbaren. Wenden Sie sich bei Interesse bitte zur weiteren Absprache an den unten angegebenen Pressekontakt.

 

Prof. Dr. Francisco Pedrosa Gil, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Fachkrankenhauses Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin, präsentiert sein soeben erschienenes Sachbuch „Warum Krieg?“ (Foto: Thomas Guth).


Über das Fachkrankenhauses Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin:

Das Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin verfügt gegenwärtig über sechs Stationen zu je 18 bis 22 Betten (insgesamt 121 Planbetten), und stellt die stationäre psychiatrische Vollversorgung für rund 200.000 Einwohner im mittleren und südlichen Mittelsachsen sicher. Es gliedert sich in einen stationären Betriebsteil mit Standort Hochweitzschen, einen teilstationären Betriebsteil mit zwei Tageskliniken in Döbeln und Freiberg und drei Psychiatrische Institutsambulanzen mit den Standorten Döbeln, Hochweitzschen und Freiberg. Weitere Informationen: www.bethanien-hochweitzschen.de

Über die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft:

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 22 Krankenhausstandorte mit 6.433 Betten, 40 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.562 Pflegeplätzen, vier Hospize, 36 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für eine patient:innenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patient:innen versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,7 Milliarden Euro. Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patient:innen, Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln. Weitere Informationen: www.agaplesion.de

Alexander Friebel
Dipl.-Journalist
Referent Unternehmenskommunikation
Abteilung Unternehmenskommunikation
Schwerpunkt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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